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1. Bürgerinfo vom 04.03.2008 zur Dorferneuerung Spreda-Deindrup
 

1. Treffen der Arbeitskreismitglieder                           

Am 04. März 2008 fand eine Bürgerversammlung im Saal Borgerding-Frye in Langförden statt. Hier berichtete Bürgermeister Uwe Bartels, dass die beiden Dörfer Spreda und Deindrup in die so genannte „Dorferneuerung“ des Landes Niedersachsen aufgenommen wurden. Außerdem erklärte  der Bürgermeister, welche Chancen und Möglichkeiten es für die beiden Ortschaften gibt und motivierte die ca. 50 Anwesenden, sich für die Teilnahme an einem  Arbeitskreis  zur Verfügung zu stellen. Herr Bartels wies darauf hin, dass es eine Planung von „unten nach oben“ gebe und zwar durch die Einwohner der Orte Spreda und Deindrup, die sich in dem zu gründenden Arbeitskreis zusammenfinden.

(Arbeitskreismitglieder in der Anlage)

Danach erläuterte Herr Ellberg, Amtsleiter der GLL, (Behörde für Geoinformation, Land-Entwicklung und Liegenschaften, Oldenburg), wie die Dorferneuerungsplanung abläuft. Nach der Beauftragung eines Planungsbüros durch die Kommune, trifft sich der Arbeitskreis in ca. 12-15 Sitzungen. Nach ca. 2 jähriger Planungsphase und dem erfolgten Ratsbeschluss folgt die Anerkennung des Dorferneuerungsplanes durch die GLL. Danach gibt es einen Förderzeitraum von i.d.R. 7 Jahren, in denen sowohl öffentliche als auch private Maßnahmen gefördert werden.

 Zum Abschluss ergreift Uwe Bartels noch einmal das Wort und wünscht dem Arbeitskreis eine erfolgreiche „Dorferneuerung“.  

Danach zeigt Herr Kolhoff, von der Arbeitsgemeinschaft der Landschaftsarchitekten Nepke und Kolhoff auf,  welche Schwerpunkte die Dorferneuerung beinhaltet:

-            Siedlungsstruktur und Freiflächen

-            Gebäudestruktur

-            Verkehr

-            Landwirtschaft

-            Natur und Landschaft

-            Tourismus und Naherholung

-            Dorfgemeinschaft/Soziales Leben 

 Nach Gründung des Arbeitskreises vereinbart man den ersten Termin für den 31.03.2008 zu einer Fahrradbereisung der beiden Orte.    „Aufgabe der Dorferneuerung ist es, die ländlichen Siedlungen in ihrer charakteristischen Vielfalt zu erhalten, neuen funktionalen Anforderungen anzupassen und in die Landschaft einzubinden“. So nachzulesen  in allen offiziellen Mitteilungen was Dorferneuerung bedeutet.

Eine wichtige Rolle spielt hierbei, die Beteiligung der Dorfbewohner. Es wird nicht „für“ sondern „mit“ den Bürgerinnen und Bürgern geplant. Dazu ist der Arbeitskreis „Dorferneuerung Spreda/Deindrup“  gegründet worden. Die Mitglieder des Arbeitskreises würden sich freuen und es ist ausdrücklich erwünscht, das die Einwohner der beiden Orte sich durch Ideen und Anregungen aktiv an der Planung beteiligen und sich direkt mit einem Mitglied des  Arbeitskreises in Verbindung setzen (Liste, liegt bei). Die Planungsphase für alle öffentlichen Vorhaben soll ca. 2 Jahre dauern. Alle daraus resultierenden Maßnahmen sollen dann in einem Zeitraum von ca. 5 Jahren realisiert werden.

Eine erste Maßnahme ist schon mit Zustimmung der GLL und einstimmigem Votum des Arbeitskreises in die vorgezogene Realisierung verabschiedet worden. Die Verlegung der Bushaltestelle vom Kirschenweg zum Spelgenweg (Skizze liegt bei). Diese Ausnahme konnte auf Grund der hohen Gefährdung am jetzigen Standort und zum Wohle und der Sicherheit der Kinder schon vorzeitig auf „den Weg gebracht werden“. Alle anderen schon diskutierten und angedachten Maßnahmen werden in dem schon genannten Zeitraum geplant und nach Priorität realisiert. (Zu nennen wäre die Ortseinfahrt Spreda (von Langförden aus, Skizze liegt bei), die Errichtung einer Grotte an der Ecke Lindeskoog/Moormann in der die Marienstatue (Pieta), die früher in der Deindruper Kapelle gestanden hat, einen würdigen Standort bekommt,  einen Reiterrundweg mit überregionaler Anbindung, die attraktivere Gestaltung des „Apfelweges“,  u.v.m.

Ein Hauptpunkt der Planungen und wohl auch  die größte  Maßnahmen ist, für alle Mitglieder des Arbeitskreises, die Schaffung eines Dorfgemeinschaftshauses Spreda/Deindrup. Hierzu sollen mittelfristig so genannte „Dorfgemeinschaften“ gegründet werden, die als eingetragener Verein mit eigener Satzung fungieren. Außerdem können diese sog. Dorfgemeinschaften viele Dinge in den Dörfern „anpacken“, die nicht durch öffentliche Gelder gefördert werden. Eigeninitiative und Selbsthilfe ist gewollter Teil der Dorferneuerung.

Zu allen vorgenannten Themen wird der Arbeitskreis mit Unterstützung der Stadt Vechta nach Halbzeit der Planung eine große Bürgerinformationsveranstaltung im Saal Borgerdings-Mühle in Spreda durchführen. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben und wir laden schon jetzt herzlich dazu ein.

Um sich in der Zwischenzeit auf dem Laufenden zu halten, können alle Sitzungsprotokolle über das Internet nachgelesen werden. Das ist möglich auf den Web-Seiten www.spreda-deindrup.de die vom AK-Mitglied Reinhold Bothe gestaltet wird, www.kolhoff-landschaftsarchitekten.de und demnächst auch direkt bei der Stadt Vechta. (Info folgt. OV).

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